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FAQ - Häufig gestellte Fragen - Seite 4
  Wie müssen die einzelnen Seiten im Dokument angeordnet
(ausgeschossen) werden?


Als Druckerei ordnen wir die Seiten so an, dass die Maschinenformate möglichst gut ausgenutzt werden. Dabei berücksichtigen wir auch zusätzlich Kontroll- und Steuer-
elemente wie Farbbalken, Autoregister-Marken, Falz- und Schnittzeichen etc.
Wir benötigen daher Einzelseiten, die wir selbst in der benötigten Weise anordnen können. Die einzelnen Seiten müssen ohne Schnittmarken oder Passkreuze angelegt sein. Vor allem die für Probeausdrucke und Präsentationen "beliebten" Doppelseiten behindern uns dabei ausserordentlich.
Die Vereinzelung von Doppelseiten muss als Mehrleistung in Rechnung gestellt werden.


Können MS Office-Dateien zum Belichten verwendet werden?

Ja, sowohl MS Office-Dateien von Windows als auch von Macintosh können belichtet werden. Mehrfarbige Dokumente werden allerdings aus den vier Grundfarben (Skala) erzielt, das gilt sogar für das Text-Schwarz. Wenn das Dokument nicht vierfarbig gedruckt werden soll (z.B. nur Schwarz und eine Schmuckfarbe), muss das Dokument von uns zusätzlich (Mehraufwand) bearbeitet werden. Die Einsparung im Druck ist normalerweise allerdings beträchtlich.


Farbseparierte PDF-Daten?

Farbseparierte PDF-Dateien können wir zwar elektronisch montieren und ausschießen, aber nicht ohne weitere Bearbeitung proofen. Die Kontrolle über eine digitale Blau-
pause des Druckbogens ist nur möglich, wenn die Farbauszüge wieder zu einem Doku-
ment verrechnet werden. Farbseparierte Datenbestände sind in der Druckerei daher nur unter großem Aufwand zu verarbeiten. Die Mehrkosten sind beträchtlich, der Vor-
teil von elektronisch verarbeitbaren Daten geht weitgehend verloren. Das betrifft vor allem auch den Einsatz von DCS-Dateien, die als einzelne Farbauszüge vorliegen. Bitte übermitteln Sie daher unbedingt nur unseparierte PDF-Dateien (composite PDF-Files).


Kann die Druckerei übermittelte PDF-Daten noch editieren?

Grundsätzlich ist der Sinn von PDF-Daten unter anderem, dass die Druckerei keine Änderungen mehr am Dokument vornehmen soll (und kann). Es gibt jedoch bereits PDF-Editoren, die gewisse Änderungen, z.B. von Texten (in den eingebetteten Schriftarten) ermöglichen. Grob fehlerhafte PDF-Dateien müssen allerdings nochmals vom Kunden aus der ursprünglichen Applikation abgespeichert werden. Da bei der PDF-Erstellung die einzelnen Seiten "eingefroren" werden, können wir in diese Seiten beispielsweise auch keine Inserate mehr einfügen.


Welche Probleme kann es mit meinen Schriften im Dokument geben?

Das Hauptproblem ist das Fehlen von Schriften. Grundsätzlich sollten Sie nur
Type-1-Schriften für PostScript einsetzen, normalerweise haben wir aber auch mit TrueType - Schriften keine Probleme, wenn sie im Dokument eingebettet sind. Immer wieder firmieren auch unterschiedliche Schriften unter gleichen Bezeichnungen. Die Ergebnisse beim Druck sind aber natürlich unterschiedlich.

Prinzipiell sollten Sie Ihre verwendeten Schriftarten "einbetten" und nicht darauf vertrauen, dass die Druckerei auch dieselben Schriftarten verfügbar hat. Die mitgeschickte Schrift kann beschädigt sein, was die Prüfprogramme nicht feststellen können. Erst in einem gerippten Proof sind die fehlerhaften Schriften erkennbar. Diese Abweichungen sind jedenfalls in Ihrer Verantwortung abzuklären: Sie erhalten eine digitale Blaupause zur Überprüfung, der Verweis auf ein von Ihnen mitgeliefertes Proof genügt nicht. - Die Beschädigung von Schriften erfolgt meistens durch fehlerhaftes Abspeichern, zum Beispiel aus einem nicht geschlossenen Suitcase-Ordner.


Wie kann ich meine verwendeten Schriften mitsenden?

Am sichersten ist die Abspeicherung Ihrer Dokumente mit "eingebetteter Schrift" beim Erstellen der PostScript-Datei. Das Mitsenden von den verwendeten Schriften ist insofern problematisch, als es sich dabei oft nur um die Schrift für die Bildschirmdarstellung handelt. Bei der Überprüfung Ihres Dokumentes am Monitor scheint noch alles vorhanden, beim Rippen bzw. Belichten kommt es dann aber zu Abweichungen. Wenn Sie uns Schriften senden, beachten Sie bitte, dass sie unbedingt komprimiert (Mac/Win: StuffIt, Win: Zip, RAR) übermittelt werden. Andernfalls werden die Sonderzeichen oft von Unix-Rechnern falsch übermittelt bzw. beschädigt.


Was sind "belichtungsfähige Daten"?

Belichtungsfähig sind Ihre Daten jedenfalls dann, wenn die Einzelseiten ohne weitere Nachbearbeitung oder Korrektur direkt über ein Original Adobe Level 3 - RIP interpretiert und ausgegeben werden können. Das heißt, um sicher zu sein, dass Ihre Daten belichtungsfähig sind, müssen Sie ein Digitalproof über ein Level 3 - RIP ansteuern und das Digitalproof im Verhältnis 1:1 ausgeben und überprüfen. Die Proofs benötigen auch wir zur Kontrolle unserer Ausgaben und als Anhaltspunkt für den Drucker. Um farbverbindlich zu sein, muss Ihr Proofgerät regelmäßig kalibriert werden. Bitte proofen Sie Einzelseiten, möglichst mit einem Druckkontrollstreifen, um uns gegebenenfalls eine Anpassung an Ihre Kalibration zu ermöglichen. Wenn Ihre Proofs fehlen oder lediglich über einen Workstation-Farbdrucker ausgegeben werden, werden Ihre Dokumente eben nicht interpretiert und auch die Farbverbindlichkeit zu einem RIP-Prozess ist nicht gegeben.

Wie Ihr Dokument letztlich im Druck ausfällt, kann so nicht abgeschätzt werden. Der Drucker hat keinerlei Möglichkeit, Ihr Wunschergebnis zu kennen oder gar die Daten daraufhin zu überprüfen. Die gesamte Haftung für das Druckergebnis liegt damit bei Ihnen - wir können so keinerlei Sorgfaltspflicht wahrnehmen.


Wieso Proof?

Als Proof bezeichnet man einen annähernd farbverbindlichen Ausdruck, der über ein PostScript Level 3 - RIP erstellt worden ist. Dieser Proof ist für den weiteren Produktionsprozess außerordentlich wichtig. Wir empfehlen Ihnen daher in die Kosten eines Proofs zu investieren. Dies macht sich vor allem bei hochwertigen 4-Farb Drucken bezahlt. Für Schmuckfarbendrucke ist ein Proof nur zur Datenkonformitätsprüfung zu empfehlen, nämlich dann, wenn komplexe Elemente mit Farbüberblendungen und komplexen Kurven in des Dokument eingebetet sind. Farbrelevanz ergibt sich aus dem Proof von Schmuckfarben nicht, da diese als Mischfarben simuliert werden.


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